In Griechenland werden Menschen auf der Flucht mithilfe von EU-Steuergeldern wie Personen zweiter Klasse behandelt. Sie bekommen vor Gericht weder Rechtsbeistand noch Übersetzung gestellt. Sie werden in Schnellverfahren abgeurteilt und erhalten oft
kumulierte Strafen, die in absurde Höhen wie 150 Jahre aufgerechnet werden.
So etwas kann man sich in Deutschland kaum vorstellen. Daher ist die Arbeit von Aegean Migrant Solidarity und anderen Organisationen, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte an den Grenzen Europas einsetzen, immens wichtig.
In einem offenen Gesprächskreis stellt sich die Initiative Aegean Migrant Solidarity vor und regt zu einem Austausch über ihre Arbeit an.